JAKAO by Lauensteiner – Herkunftsreise: Mexiko – Wo die Geschichte der Schokolade begann
Die Reise einer besonderen Kakaobohne
Wenn du heute ein Stück hochwertige Schokolade genießt, denkst du wahrscheinlich zuerst an ihren Geschmack. Vielleicht entdeckst du fruchtige Noten, feine Gewürzaromen oder eine angenehme Kakaointensität. Was dabei leicht in Vergessenheit gerät: Jede Schokolade hat ihre eigene Geschichte. Und die beginnt meist Tausende Kilometer entfernt.
Für unsere Artikelserie über die fünf Herkunftsländer der JAKAO-Bohnen haben wir uns auf die Spuren des Kakaos begeben. Von der Lauenstein Confiserie im Frankenwald reisen wir gedanklich dorthin zurück, wo die Kakaobohnen wachsen und ihren unverwechselbaren Charakter entwickeln. Unsere erste Station ist Mexiko – das Land, in dem die Geschichte der Schokolade vor Jahrtausenden begann.
Kakao mit über 4.000 Jahren Geschichte
Im Süden Mexikos, in der Region Selva Zoque im Bundesstaat Tabasco, wächst eine der ältesten und zugleich seltensten Kakaovarietäten der Welt. Die Selva Tabasqueño, eine Criollo-Variante, wird hier seit mehr als 4.000 Jahren kultiviert. Das indigene Volk der Zoque nennt sie „Kakaw“ und bewahrt bis heute das Wissen und die Traditionen rund um den Kakao.
Die Kakaobäume wachsen nicht auf riesigen Monokulturen, sondern eingebettet in eine artenreiche Waldlandschaft. Zwischen Chilis, Brotnussbäumen und Gewürzpflanzen entwickeln die Bohnen ihr ganz eigenes Aromaprofil. Genau dieses Zusammenspiel aus Klima, Boden und Biodiversität macht den Kakao aus Selva Zoque so außergewöhnlich.
Charakter, den man schmeckt
Wer die JAKAO Mexico 70 % Selva Tabasqueño probiert, schmeckt sofort den besonderen Charakter dieser Herkunft: intensiven Kakao, feine Bitterkeit, süße Fruchtnoten sowie dezente Erd- und Gewürzaromen.
Genau diese Eigenheiten faszinieren auch Thomas Luger.
„Jede Herkunft erzählt ihre eigene Geschichte. Unsere Aufgabe ist es, diesen Charakter zu bewahren und mit unserem Bean-to-Bar-Handwerk so herauszuarbeiten, dass man ihn später in der Schokolade wirklich schmecken kann“, erklärt der Geschäftsführer von JAKAO.
Erst nach ihrer langen Reise gelangen die Bohnen in die Fischbachsmühle nach Ludwigsstadt. Dort werden sie mit handwerklichem Können, viel Erfahrung und großer Leidenschaft zu einer Schokolade verarbeitet, die ihre Herkunft bis zum letzten Bissen erkennen lässt.
Eine Tafel mit Geschichte
Die Sorte Mexico 70 % Selva Tabasqueño zeigt eindrucksvoll, dass Schokolade weit mehr sein kann als eine süße Versuchung. Sie verbindet jahrtausendealte Traditionen, den respektvollen Umgang mit der Natur und echtes Chocolatier-Handwerk zu einem Genusserlebnis, dessen Geschichte lange vor der Verarbeitung in der Fischbachsmühle beginnt.
Nach der Ernte und Trocknung treten die Kakaobohnen ihre Reise nach Ludwigsstadt an. In der Fischbachsmühle im Frankenwald erfolgen sämtliche weiteren Verarbeitungsschritte – vom Rösten über das Mahlen und Conchieren bis hin zum Gießen der fertigen Tafeln. So entsteht aus einer außergewöhnlichen Kakaobohne eine Schokolade, die den Charakter ihrer Herkunft bewahrt und gleichzeitig die Handschrift von JAKAO trägt.
Doch Mexiko ist erst der Anfang unserer Herkunftsreise. Im nächsten Teil besuchen wir Peru. Dort lernen wir eine kleine Familienfarm kennen, deren außergewöhnlicher Kakao 2024 mit der Goldmedaille als bester Kakao der Welt ausgezeichnet wurde.
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JAKAO by Lauensteiner
Confiserie Burg Lauenstein GmbH
Lauensteiner Strasse 41
96337 Ludwigsstadt