Genauer hinschauen und Zusammenhänge verstehen – Gesundheit neu denken mit Michael Manig
Manchmal sind es Beschwerden, für die sich keine eindeutige Erklärung finden lässt. Manchmal ist es eine Erschöpfung, die einfach nicht verschwinden will. Und manchmal nur das Gefühl: Irgendetwas stimmt nicht, obwohl vielleicht schon einiges untersucht wurde.
Genau an diesem Punkt wird es für Michael Manig interessant. Der Heilpraktiker mit Praxen in Bamberg und Coburg möchte genauer hinschauen: Wo könnte die Ursache für Beschwerden liegen? Und welche Möglichkeiten gibt es, den Körper gezielt zu unterstützen?
Seit Kurzem gehört Michael Manig zu unseren mehrWERTpartnern. Im persönlichen Gespräch haben wir einen Menschen kennengelernt, der Gesundheit mit einem ausgeprägt analytischen Blick betrachtet – und überzeugt davon ist, dass es sich lohnt körperlichen Zusammenhängen auf den Grund zu gehen.
Vom Ingenieur zum Heilpraktiker
Dass Michael Manig ursprünglich aus einer ganz anderen beruflichen Welt kommt, merkt man seiner Herangehensweise durchaus an. Als Diplom-Ingenieur mit Physikstudium und beruflicher Erfahrung im IT-Management ist er es gewohnt, Systeme zu betrachten, Zusammenhänge zu suchen und Ursachen zu hinterfragen.
Heute hilft ihm dieser Blick bei der Arbeit als Heilpraktiker in seiner „Praxis für neurochemische Psychobalance“. „Das kommt dem am nächsten, was ich mache“, sagt er selbst über diese Bezeichnung. „Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit liegt unter anderem darin“, führt Michael Manig weiter aus, „dass ich die Beschwerden, die häufig vor allem der Psyche zugeordnet werden – etwa Erschöpfung, Depressionen oder auch ADS/ADHS – auch auf biochemischer bzw. körperlicher Ebene betrachte“.
Dabei ist ihm eine klare Abgrenzung wichtig: „Ich arbeite immer noch auf Wissenschaftsbasis. Das ist mir persönlich sehr wichtig.“ Für ihn bedeutet das, Studien und Fachliteratur einzubeziehen und gleichzeitig auf die Erfahrungen langjährig tätiger Mediziner zurückzugreifen. Untersuchungen, Laborwerte und eine ausführliche Anamnese spielen deshalb eine wesentliche Rolle in seiner Arbeit.
Nicht nur das einzelne Symptom betrachten
Sein Ansatz beginnt zunächst mit Zuhören. Vor dem ersten Termin können Patientinnen und Patienten einen Anamnesebogen ausfüllen. Im ausführlichen Erstgespräch geht es anschließend darum, „was du für Symptome hast, was du schon alles für Untersuchungen gemacht hast“, erklärt Michael Manig. Erst daraus ergibt sich, welche weiteren Untersuchungen sinnvoll sein können.
Besonders beschäftigt ihn dabei die Frage, welche körperlichen Prozesse hinter Beschwerden stehen können, die zunächst psychisch erscheinen. So kommen beispielsweise Menschen zu ihm, die nach einer Phase psychischer Belastung zwar wieder stabiler sind, sich körperlich aber weiterhin erschöpft fühlen. „Ich mache keine Psychotherapie, sondern ich arbeite mit den körperlichen Folgen einer Erschöpfung“, beschreibt Michael Manig seinen Ansatz.
Daneben beschäftigt er sich mit Stoffwechsel und Ernährung, Darmgesundheit, Histaminproblematiken oder der Versorgung des Körpers mit Mikronährstoffen. Auch Prävention spielt für ihn eine wichtige Rolle. Eine pauschale Antwort gibt es dabei häufig nicht. „Das kommt auf die Ursache drauf an“, sagt er über mögliche Behandlungswege. „So pauschal kann man das nicht sagen.“
Was ist eigentlich in unserem Wasser?
Zu diesem ganzheitlichen Blick gehört für Michael Manig auch etwas, das für uns selbstverständlich zum Alltag gehört: unser Trinkwasser. Denn während wir uns viele Gedanken darüber machen, welche Lebensmittel auf unserem Teller landen, schenken wir dem Wasser im Glas häufig deutlich weniger Aufmerksamkeit, obwohl wir es jeden Tag trinken.
Genau deshalb hält Michael Manig es für sinnvoll, sich auch mit der Qualität des Wassers, das aus dem eigenen Hahn kommt, auseinanderzusetzen. In seiner Praxis bietet er Trinkwasseranalysen an, bei denen ausgewählte Eigenschaften des Leitungswassers untersucht und mögliche Auffälligkeiten sichtbar gemacht werden können. Wer möchte, kann also sein Leitungswasser mit in die Praxis bringen und es dort kostenfrei und unverbindlich testen lassen.
Ein Thema, das auf den ersten Blick vielleicht nebensächlich erscheint – für Michael aber ebenfalls zu der Frage gehört, welchen Einflüssen unser Körper Tag für Tag ausgesetzt ist.
Gesundheit beginnt für ihn auch vor der Krankheit
Ein weiterer Gedanke zieht sich durch unser Gespräch: Michael Manig möchte nicht ausschließlich dann hinschauen, wenn Beschwerden bereits deutlich spürbar sind.
„Prävention ist wichtig“, sagt er. Sein Anspruch sei es, gesundheitliche Veränderungen möglichst frühzeitig wahrzunehmen und Risiken nicht erst dann zum Thema zu machen, wenn daraus bereits konkrete Beschwerden entstanden sind. Gerade weil unser Körper lange ausgleichen kann, hält er diesen Gedanken für wichtig. „Wir haben ungeheure Reserven in unserem Körper“, erklärt er. Vieles könne deshalb lange unbemerkt bleiben.
Den eigenen Körper bewusster wahrnehmen
Genau das kennen vermutlich viele von uns aus dem Alltag: Weniger Kraft, schlechterer Schlaf oder andere kleinere Beschwerden werden schnell dem Alter, Stress oder schlicht dem Alltag zugeschrieben. Man arrangiert sich damit. Es ist eben gerade viel los. Man wird älter. Das geht schon wieder vorbei.
Michael Manig hält dagegen. Es kann manchmal hilfreich sein, die eigene Situation von außen betrachten zu lassen: „Du brauchst einen, der von außen draufschaut und einen anderen Blickwinkel hat.“ Denn auch wenn wir unseren eigenen Körper vermeintlich gut kennen, verändern sich Lebensumstände, Gewohnheiten und Belastungen. Was mit 20 selbstverständlich war, muss Jahre später nicht mehr genauso funktionieren.
Und irgendwann, so Michael Manig, können die Reserven eben auch aufgebraucht sein. Das bedeutet nicht, hinter jeder kleinen Veränderung gleich eine Erkrankung zu vermuten. Aber es bedeutet, den eigenen Körper ernst zu nehmen und genauer hinzuschauen, wenn sich etwas dauerhaft verändert.
Genau darin sehen wir die Verbindung zu unserer mehrWERToffensive. Bewusst zu leben bedeutet für uns nicht nur, sich Gedanken darüber zu machen, was wir kaufen, wie wir konsumieren oder mit unseren Ressourcen umgehen. Es bedeutet auch, Verantwortung für die eigene Lebensqualität zu übernehmen, Fragen zu stellen und Entscheidungen bewusst zu treffen.
Unser Eindruck
Michael Manig bringt eine spannende Perspektive in unser Netzwerk: analytisches Denken trifft auf Naturheilkunde, wissenschaftlicher Anspruch auf den Blick für den einzelnen Menschen.
Und Gesprächsstoff gibt es reichlich. Denn hinter vielen Themen, die wir bei unserem ersten Austausch nur angerissen haben, stecken Fragen, die uns alle betreffen können: Was passiert eigentlich im Körper, wenn Erschöpfung bleibt? Welche Rolle spielen Mikronährstoffe? Was hat der Darm mit unserem Wohlbefinden zu tun? Und warum lohnt es sich, bei Gesundheit nicht erst dann genauer hinzuschauen, wenn Beschwerden längst zum Alltag gehören?
Wir freuen uns, Michael Manig als neuen mehrWERTpartner im LebensArt²-Netzwerk begrüßen zu dürfen – und darauf, einige dieser Themen in den kommenden Beiträgen gemeinsam mit ihm genauer unter die Lupe zu nehmen.
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