JAKAO by Lauensteiner – Herkunftsreise: Peru – Wenn sieben Hektar die Welt begeistern
Eine Goldmedaille, die inmitten der Natur beginnt
Weltmeister werden große Nationen. Weltmeister werden berühmte Sportler. Doch dass auch eine kleine Kakaofarm diesen Titel für sich beanspruchen kann, überrascht viele. Und genau das macht die Geschichte der Nueva Esperanza Farm in Peru so besonders.
Mit gerade einmal sieben Hektar Anbaufläche gehört sie nicht zu den größten Kakaoproduzenten des Landes. Dennoch wurden ihre Bohnen 2024 mit der Goldmedaille als bester Kakao der Welt ausgezeichnet – eine Ehrung, die nicht nur für außergewöhnliche Qualität steht, sondern auch für jahrelange Hingabe, Erfahrung und den Mut, konsequent den eigenen Weg zu gehen.
Für unsere JAKAO Herkunftsreise führt uns der zweite Teil nach Pichari in der Region Cusco. Hier zeigt sich eindrucksvoll, dass Spitzenqualität nicht von Größe abhängt, sondern von den Menschen, die jeden Tag mit Leidenschaft dafür arbeiten.
Eine Farm, die im Einklang mit der Natur wächst
Die Nueva Esperanza Farm wird bereits in zweiter Generation von der Familie Laura bewirtschaftet. Statt auf intensive Monokulturen setzt sie auf ein natürliches Agroforstsystem. Zwischen den Kakaobäumen gedeihen Orangen, Mandarinen, Limetten, Mangos, Kochbananen, Maracujas sowie Ingwer und Kurkuma. Diese Vielfalt schafft nicht nur Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, sondern sorgt auch für ein stabiles Mikroklima, in dem die Kakaobäume langsam und gesund heranwachsen können.
Jede Pflanze erfüllt dabei ihren eigenen Zweck. Sie spendet Schatten, verbessert den Boden oder schützt die empfindlichen Kakaobäume vor extremen Wetterbedingungen. Was hier entsteht, ist kein industrieller Rohstoff, sondern ein Naturprodukt, das Zeit braucht und genau darin seine Stärke findet.
Qualität entsteht lange vor der Ernte
Die Auszeichnung als bester Kakao der Welt ist kein Zufall. Sie beginnt nicht erst bei der Ernte, sondern viele Monate zuvor – mit der sorgfältigen Pflege jeder einzelnen Pflanze, dem richtigen Erntezeitpunkt und einer Fermentation, die den späteren Charakter der Bohnen entscheidend prägt.
Das Ergebnis ist ein Kakao mit einer außergewöhnlichen Eleganz. In der JAKAO Peru 60 % Pichari Alta verbinden sich cremige Karamellnoten mit feinen Nuancen von Macadamia. Die Schokolade wirkt weich, harmonisch und gleichzeitig überraschend vielschichtig – Eigenschaften, die den besonderen Charakter dieser Herkunft widerspiegeln.
Thomas Luger beeindruckt vor allem, wie konsequent die Familie Laura ihren Qualitätsanspruch lebt.
„Wer außergewöhnlichen Kakao erzeugen möchte, braucht Geduld und den Mut, auf Qualität statt auf Masse zu setzen. Genau diese Haltung spürt man in jeder Bohne, die von dieser Farm kommt.“, sagt der Geschäftsführer von JAKAO.
Aus einer besonderen Bohne wird eine besondere Schokolade
Mit der Ernte endet die Arbeit in Peru jedoch nicht – sie beginnt lediglich ein neues Kapitel. Nachdem die Bohnen sorgfältig fermentiert und getrocknet wurden, treten sie ihre Reise nach Ludwigsstadt in den Frankenwald an.
In der historischen Fischbachsmühle übernimmt anschließend das Bean-to-Bar-Handwerk von JAKAO. Hier werden die Bohnen schonend geröstet, gebrochen, vermahlen und conchiert, bevor sie schließlich zu einer Schokolade werden, die ihren Ursprung nicht versteckt, sondern bewusst erlebbar macht. Jeder Verarbeitungsschritt verfolgt das Ziel, die außergewöhnlichen Eigenschaften dieses preisgekrönten Kakaos zu bewahren und nicht zu überdecken.
Im nächsten Teil unserer Herkunftsreise führt uns der Weg nach Nicaragua. Dort stehen nicht eine einzelne Farm, sondern Hunderte Kleinbauernfamilien im Mittelpunkt, die gemeinsam beweisen, dass Zusammenarbeit der Schlüssel zu außergewöhnlicher Qualität sein kann.
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JAKAO by Lauensteiner
Confiserie Burg Lauenstein GmbH
Lauensteiner Strasse 41
96337 Ludwigsstadt