Redaktion

Wie werden Unternehmerinnen und Unternehmer wahrgenommen? Welche Bilder wirken dabei und wer gestaltet sie?

1. Winterakademie der IHK Oberfranken und der Akademie für Neue Medien in Kulmbach

Wir waren zu Gast bei der 1. Winterakademie an der Akademie für Neue Medien in Kulmbach – einem Abend, der genau jene Themen aufgriff, die uns aktuell besonders beschäftigen. Auf Einladung der IHK für Oberfranken Bayreuth stand eine Frage im Fokus, die uns mit Blick auf unser neues Projekt businessArt² unternehmensWERTmagazin besonders unter den Nägeln brennt: Wie entstehen Bilder von Unternehmertum – und wie können Unternehmen diese aktiv und glaubwürdig mitgestalten, damit es nicht immer nur die „Bad News“ in die Gesellschaft schaffen.

Im stimmungsvollen Langheimer Amtshof, der Geschichte, Austausch und Atmosphäre auf besondere Weise verbindet, kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Medien und Wissenschaft zusammen, um genau darüber zu diskutieren:
Welches Unternehmerbild prägt eigentlich die Öffentlichkeit – und wie können Unternehmen dieses Bild verändern?

Unternehmerbilder zwischen Klischee und Wirklichkeit

Zur Begrüßung stellte Dr. Michael Waasner, Präsident der IHK für Oberfranken Bayreuth, eine Beobachtung in den Mittelpunkt, die den weiteren Austausch prägen sollte. In vielen Krimis, Filmen oder medialen Erzählungen seien Unternehmer häufig die Antagonisten – reduziert auf Macht, Geld und Einfluss. Ein Bild, das der Vielfalt, Verantwortung und Innovationskraft vieler Unternehmen nicht gerecht werde. Seine zentrale Frage: Wie können Unternehmerinnen und Unternehmer aktiv dazu beitragen, ihr eigenes Bild positiv zu prägen?

Ein Thema, das aktueller kaum sein könnte – gerade in einer Zeit, in der Meinung zunehmend über soziale Medien entsteht und Wahrnehmung oft schneller ist als Einordnung.

Globale Märkte, neue Plattformen, verändertes Kaufverhalten

Den ersten inhaltlichen Impuls lieferte Carolin Schuberth, Geschäftsführerin der waschies GmbH. Offen, praxisnah und mit klaren Worten sprach sie über den Wandel im Kaufverhalten und die Dynamik digitaler Plattformen.
Unternehmen konkurrieren heute nicht mehr mit der nächsten Stadt oder Region, sondern weltweit. Plattformen wie TikTok Shop verändern aktuell rasant die Spielregeln – teils schneller, als es klassischen Giganten wie Amazon gelingt zu reagieren.

Ihr Vortrag machte deutlich: Sichtbarkeit ist heute kein Zufall mehr. Wer als Unternehmen wahrgenommen werden will, muss verstehen, wie Geschichten entstehen, wie Produkte emotional aufgeladen werden und wie wichtig Authentizität im digitalen Raum geworden ist.

Sichtbar werden, ohne sich zu verbiegen

Mit einem eher strategischen Blick auf das Thema schloss Prof. Markus Kaiser, Medien-, Digital- und Change-Management-Experte an der Technischen Hochschule Nürnberg, an. Er sprach über das „Social Web“ als Spiegel unternehmerischer Haltung. Unternehmen müssten heute lernen, ihr eigenes Bild aktiv mitzugestalten – nicht laut, nicht künstlich, sondern echt, mit Ecken und Kanten.

Authentizität, Klarheit und Werte seien entscheidend. Wer nur reagieren wolle, verliere. Wer jedoch bereit sei, seine Ideale sichtbar zu machen, könne Vertrauen aufbauen – intern wie extern.

Wenn Theorie auf Praxis trifft

In der anschließenden Podiumsdiskussion wurde es lebendig. Gemeinsam mit Ina Medick, Geschäftsführerin der IF.DIGITAL GmbH, und Dr. Petra Beermann, Leiterin des Instituts für Entrepreneurship der Universität Bayreuth, wurden die Impulse aus den Vorträgen weitergedacht und mit Erfahrungen aus dem Unternehmensalltag verknüpft.

Zunächst noch vorsichtig, dann immer offener beteiligte sich auch das Publikum. Es wurde diskutiert, hinterfragt, ergänzt. Der Austausch war so intensiv, dass Moderator Matthias Will, Wirtschaftsredakteur der Frankenpost, schließlich sanft zum Ende führen musste – nicht aus Mangel an Gesprächsstoff, sondern weil der Abend in den nächsten Programmpunkt überging.

Austausch auf Augenhöhe

Beim gemeinsamen Ausklang im Kommunbräu Kulmbach setzte sich fort, was den Abend geprägt hatte: ehrliche Gespräche, neue Perspektiven und das Gefühl, dass positive Unternehmergeschichten nicht nur möglich, sondern notwendig sind.

Warum positive Geschichten mehr Raum brauchen

Genau dieser Gedanke begleitet uns bei LebensArt² mehrWERTmagazin und p-s-design aktuell intensiv. Denn wer genauer hinsieht, erkennt: Es gibt sie überall – die kleinen und großen Erfolge, die mutigen Entscheidungen, die Verantwortung, die übernommen wird, die Teams, die sich finden und neue Wege beschreiten, der Erfindergeist, die Startups, die sich trauen und, und, und… Sie brauchen einfach mehr Raum. Mehr Bühne. Mehr positive Aufmerksamkeit.

Mit der 1. Winterakademie wurde deutlich, wie groß der Bedarf an genau solchen Formaten ist. Formate, die Mut machen, differenzieren und Unternehmerbilder neu denken. Und genau hier setzen auch unsere eigenen Überlegungen an: Perspektivisch schaffen wir mit businessArt² unternehmensWERT eine neue zusätzliche Plattform, die bewusst positive Unternehmensnachrichten und Lösungen in den Fokus rückt – als Gegenpol zu einer oft problemorientierten Berichterstattung.

Wer ähnliche Gedanken teilt, wer sein Unternehmen, seine Erfolge oder seine Stories sichtbar machen möchte und dabei auf Wertschätzung statt Zuspitzung setzt, ist eingeladen, mit uns ins Gespräch zu kommen.

Denn eines hat dieser Abend gezeigt:
Die Kraft der positiven Nachricht ist da – man muss ihr nur Raum geben.

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Weitere Informationen

LebensArt² mehrWERTmagazin
AfK Agentur für Kommunikation UG (haftungsbeschränkt)
Weiherer Straße 18
95326 Kulmbach


https://www.lebensartmagazin.de

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